Mittwoch, 24. August 2011

RTL vs. the world

Leute,

ich muss euch sagen, dass ich sprachlos bin. Ich will eigentlich auch zu der Sache nicht viele Worte verlieren. Das haben schon viel zu viele Menschen gemacht. RTL ist es wirklich nicht wert.
Deshalb verlinke ich hier auf den guten alten Raverhod. Er hat einen Bulletin dazu gepostet. In der Videobeschreibung findet ihr noch viele weitere interessante Links.

edit 25.08:
RTL hat sich entschuldigt. Was man davon hält, ist natürliche jedem selbst überlassen.

Dienstag, 16. August 2011

soziale Beziehungen

Neulich bin ich in der Geo (06/20111) auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen. Es ging um den glücklichen Menschen. In einer amerikanischen(?) Studie wurden verschiedene Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten über ihr ganze Leben hinweg immer wieder genauestens über ihre Lebenssituation befragt. Die Forscher erhofften sich so herauszufinden, was wirklich zu einem glücklichen Leben führt. Der Artikel ist wirklich sehr interessant und ich kann ihn euch nur ans Herz legen.

In meinem kleinen Artikel hier möchte ich mich mit der Quintessenz beschäftigen, die ich aus diesem Artikel entnommen habe: das wichtigste für ein glückliches Leben sind die sozialen Beziehungen.
Das brachte mich dazu über meine sozialen Beziehungen nachzudenken. Erwähnt wurde natürlich die Beziehung zur Familie und die ist, auch wenn meine Eltern getrennt leben, durchaus positiv. Ich hab ja so gesehen sogar mehr Familie, als andere Kinder.

Was mich aber vielmehr beschäftigt hat, war das Verhältnis zu Freunden. Es ist doch so. Die engsten Freundschaften entwickeln sich in der Regel in der Schulzeit. Hier sieht man seine Freunde fast täglich über 4-6 Jahre hinweg und es verbinden einen einfach unheimlich viele Erlebnisse miteinander. Es war schön. Ich denke niemand wird da widersprechen.  Doch was ist jetzt? Wir sind alle „ausgezogen um das Glück zu finden“. Dabei haben wir Familie und Freunde zurückgelassen und Verbindungen gelöst, die wir eigentlich nicht lösen wollten. Ja klar wir finden neue Freunde. Freunde mit denen wir später unsere Unizeit verbinden werden.  Über diese Zeit sagen wir später bestimmt: „Es war legendär“(Achtung Anspielung auf anderen Artikel). Doch irgendwie ist es doch anders. Mir wird jetzt erst wirklich bewusst, dass ich die Leute, die ich an der Uni kennenlerne, genauso wieder hinter mir lassen werde, wie meine Schulfreunde in den Jahren 2009/2010.

Aber das ist okay. Ich denke, es bringt mich weiter. Mich und jeden anderen, der das erlebt. Nur ganz glücklich bin ich dabei nicht. Denn ich habe Freundschaften hinter mir gelassen, von denen ich mehr erwartet hätte. Mit einigen bin ich immer noch mehr oder weniger regelmäßig in Kontakt. Andere haben die Freundschaft wohl anders gesehen als ich und den Kontakt, ob gewollt oder nur teilweise gewollt, abgebrochen. Na so weiß man wenigstens woran man ist - und das ist sehr wichtig.
Ich war mit meinen Freundschaften immer zufrieden und werde auch alle genießen, die ich hier finde. Gerade weil ich weiß, dass sie eventuell nur von kurzer Dauer sind. Ich denke und hoffe, dass die besten Freundschaften bestehen bleiben. Schließlich gibt es das Internet, das die Kontaktaufnahme doch so sehr vereinfacht. So bin ich dankbar für die Freundschaften zu den anderen 3 Antrieben und auch dankbar für die Freundschaften zu VL Freunden, die ich teilweise noch nie gesehen habe.

Somit kann ich wohl hoffen, dass ich später auf ein glückliches Leben zurückblicken kann, denn mit meinen sozialen Beziehungen bin ich wirklich zufrieden.

Tja und schon wurde der zweite Antrieb gezündet.;-)

Montag, 15. August 2011

The Community und das Problem der Serienempfehlung

Ich bin Student. Ich habe Semesterferien. Das heißt ich habe unglaublich viel Zeit. Und die verbringe ich mit dem Schauen von Serien. Gerade läuft in Amerika die 4. Staffel von der großartigen Serie Breaking Bad und ich bin da wieder voll drin. Gleich meine erste Empfehlung. Wenn ihr so ein bisschn was übrig habt für so Krimi und Thriller, dann schaut euch diese Serie an. Ab der 2. Folge hatte mich das Teil so weggeblasen. Fantastisch und unglaublich dicht inszeniert. Story mal ganz fix: Chemie Lehrer erkrankt an Krebs und um seiner Familie eine finanzielle Grundlage zu geben, fängt er an mit dem Produzieren von Meth. Probleme mit Dealern, Familie und der Polizei vorprogrammiert.

Aber ich will euch gerade einen anderen Schatz näher bringen. Und gleichzeitig bin ich jetzt schon vollkommen entmutigt. Zum Einen, weil ich weiß wie selten man auf Ratschläge hört, die einem Blogs machen. Besonders auf Bezug auf Film und Fernsehen. Man will ja nicht mit der Masse mitgehen, man will ja nicht Sachen mögen, die einem andere ans Herz legen. Man will eigentlich der wahre Entdecker von einer Serie sein. Und ein anderes Problem ist die Angst davor, dass ich trotz Widererwarten damit einen Trend auslöse. Ich erzähle euch mal von How i met your mother. Die Serie begann schon im Jahre 2008 auf Prosieben zu laufen. Damals noch Samstag Nachmittags. Und während meine coolen Mitschüler noch mit Kater im Bett lagen, oder sportlich aktiv waren, saß ich vor dem Fernseher und amüsierte mich köstlich bei dieser neuen Serie. Ich erzählte auch Freunden davon, und die zuckten nur mit der Schulter. Naja, Jahre vegingen, ich schaute irgendwann auch mal anderen Kram, wie Veronica Mars (UNFASSBAR GUT!) und ging meines Weges.

Im Jahre 2010 bin ich dann bei Facebook online gegangen. Was muss ich erblicken? Alle lieben ja diese tolle Serie Himym. Jeder haut sich Robins Musikvideos auf die Pinnwand, überall schreibt man "High Five" und was von "Bro Code." Wenn einer heutzutage lustige und kreative Geschenke machen will, schenkt man seinem Kumpel das "Playbook." Ich könnte ewig so weitermachen. Und glaubt ihr, einer kann sich noch daran erinnern, wie damals vor 2 Jahren dieser Wilhelm von dieser Serie schwärmte? Natürlich nicht. Kein Ruhm für den Entdecker. So wird es wahrscheinlich auch mit "The Community" sein. Im Jahre 2013 schicken sich alle die lustigen Troy und Abed Videos und ich steh wieder da. Und trotzdem. Die Serie ist so gut, ich muss euch davon erzählen.


The Community

Zur Geschichte: Community Colleges sind in den USA wie bei uns Berufsschulen, oder Fachhochschulen. Meistens gehen da Leute hin, die sich kein richtiges College leisten können, oder noch Abschlüsse nachholen müssen. Die Dinger werden in Amerika nicht wirklich ernst genommen. Der Unterricht besteht aus Vorlesungen und praktischen Seminaren. Die Serie Community spielt in so einem College. Der Zuschauer verfolgt das Leben von insgesamt 7 Leuten, die Freunde werden, da sie gemeinsam eine Lerngruppe bilden für den Spanischunterricht. Hauptperson ist der ehemalige Anwalt Jeff, der seine Lizenz verloren hat, als man feststellte, dass er noch keinen richtigen Abschluss hat. Weiterhin gibt es Britta, eine Frauen- und Umweltaktivistin, den wohlhabenden und grimmigen Rentner Pierce, Annie, ein früheres Mauerblümchen, die sich mal mit Tabletten umbringen wollte, Troy, ein Footballtalent, der aufgrund einer Verletzung seine Karriere aufgeben musste, die zweifache Mutter und gläubige Powerchristin Shirley und den merkwürdigen Filmefan und Filmemacher Abed.


Um gleich mit der These ins Haus zu fallen. Community ist für mich das bessere Scrubs. Es gibt viele Parallelen. Troy hat viele Eigenschaften von Turk, viele Episoden enden dann doch noch mit einer ernsten Moral und es gibt viele merkwürdige Nebendarsteller. Aber es macht gleichzeitig sovieles besser. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Scrubs immer noch und es hat immer ein Platz in meinem Lieblingsserienherzen. Doch wenn wir es einmal ehrlich betrachten, kann man sagen, dass es Scrubs vielleicht auch gut getan hätte nach 5 Staffeln aufzuhören. Jede Staffel hat ihre Höhepunkte und tollen Momente, aber dazwischen ist auch jede Menge Mittelmaß. Und Community ist da anders. Bei Scrubs gibt es pro Staffel vielleicht 3-4 Folgen, wo du dasitzt und es großartig findest wie abgedreht diese Folge war. Bei Community geht es mir bei jeder 2. Folgen so. Außerdem ist es eine Liebeserklärung an die Filmgeeks unserer Generation. Abed ist sowas wie ein coolerer Sheldon, der Filme lebt und liebt. Es sind nicht nur Dialoge oder Szenen, die sich auf Filme oder Serien beziehen, ganze Episoden sind Hommagen an Filme oder Filmgenres.



Community ist vom Humor her noch ein bisschen bissiger und anarchistischer als Scrubs in seiner Blütezeit. Sie ziehen andere Serien durch den Kakao und machen vor sich selber nicht halt. Es gibt zur Zeit 2 Staffeln auf Englisch. Die ersten 2 Folgen ziehen sich ein bisschen und dann bricht plötzlich ein Comedy-Gewitter los, dass ich es kaum fassen konnte. Ich habe mich wirklich in diese Serie verliebt. Ich würde mich freuen, wenn auch zu euch dieser Funken überspringen kann. Aber vergesst niemals, wer es euch empfohlen hat! Hier noch 2 Szenen, die eigentlich ganz gut den Kurs der Serie zeigen:


Samstag, 13. August 2011

Willkommen

Nun darf ich also diesen Blog offiziell eröffnen. Entstanden aus den Träumen von 4 jungen Männern hat er nun endlich Gestalt angenommen. Wenn ich mich kurz vorstellen darf? Wilhelm mein Name. Ich war mal eine Zeit lang unter dem Namen ringvernichter bekannt. Ich fing mit dem Bloggen bei Xesier an, führte dann ein paar Jahre einen virtuellen Kessel und nun freue ich mich ein Teil dieses Projekts zu sein. Doch ich bin hier nicht allein. Ich betreibe diesen Blog gemeinsam mit 3 Freunden . Ich freue mich, euch Patrick, Hannes und Axel vorstellen zu dürfen. Ich hoffe ja eigentlich, dass jeder von den Jungs, das auch in nächster Zeit selbstständig machen wird, aber hier nur eine kurze Vorstellung des Vierfachantriebs (aus meiner Sicht).

Patrick: Gebürtig aus der schönen Stadt Döbern, studiert der Patrick seit 2 Semestern erfolgreich in Leipzig. Jahrelang bloggte er als Iceclaw 77 in seinem eigenen Blog für Freunde und sich selbst. Hobbymäßig zockt er ETS und auch mal so Kram wie Starcraft 2.

Hannes: Athlet, Work and Traveler, Gewinner. Das sind nur ein paar Bezeichungen die auf Hannes zutreffen. Hannes hat mal vom Ausland aus gebloggt und hatte mal mit dem Axel nen kleines Blogprojekt. Es lief..... so mittelmäßig. Mittlerweile ist der Hannes in Mannheim und macht was.... mit Maschinen.

Axel: Ein Hybrid aus Marketinggenie und Kind gebliebener Mann. Axel hat schon versucht reich zu werden und versucht es, so nehme ich an, immer noch. Ein Teil dieses Plans ist das Studium in Mannheim Ludwigshafen. Außerdem hat er seine Bloggeranfänge bei Xesier.

Wir vier kennen uns seit der Sek2 in unserem Gymnasium. Wir haben gemeinsam Abitur gemacht und davor gemeinsam Sitcomartige Abenteuer erlebt (Wo kriegen wir eine 2. Hüpfburg für ein Kinderfest her?) Mittlerweile sind wir studiumsmäßig überall in Deutschland verstreut und sehen uns, wenn es mal wieder der Zufall und die Uni es so will. Wir alle haben schon Blogs betrieben. Mal mit mehr Lust, mal mit weniger. Und um diesen Problem, der Schreibblockade, zu entgehen, haben wir uns überlegt, dass wir uns zusammenschließen. Wir bauen hier auf gegenseitigen produktiven Druck und gleichzeitig das gemeinsame Tragen der Lasten. Ganz ohne Vollartikel. Doch 4 Leute sind uns noch nicht genug.

Wir freuen uns über stetige Gastbeiträge. Wir wollen mit diesem Blog euch eine Plattform anbieten. Eine Art Sprachrohr. Manchmal hat man Gedanken in sich, die man besser verarbeiten und verstehen kann. Und wir sind gespannt auf eure Gedanken. Kein Eintrag ist zu doof, kein Gedanke überflüssig. Unter diesem Artikel findet ihr nochmal genauere Infos zu der Sache. Wir freun uns auf euch!


Na dann mal los. Packen wirs an.